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3000 Eingaben - 5000 Mitzeichnende - Durchbruch bei Königsbrücker Straße
03.04.2019 13:49:04

Wie die DNN heute berichtet, sind 3000 Eingaben zum Planfeststellungsverfahren zur Königsbrücker Straße eingegangen. Das ist gewaltig! 3000 Menschen haben sich mit ihrer Straße befasst, einen Brief geschrieben, eine Briefmarke gefunden ... und das ganze noch fristgerecht abgeschickt. Hinzu kommen noch ca. 5000 Mitzeichnende unserer Sammeleingabe - das ist viel!

BI bei Landesdirektion

Dies alles ist Ausdruck dessen, dass die Menschen es leid sind, Asphalttrassen in ihrem Alltag ertragen zu müssen. Die Menschen wollen einkaufen, flanieren, große Bäume sehen, ihr Fahrrad parken, ihre Kinder spielen lassen und bequem zu der Straßenbahn kommen. Und wenn man auf das Auto angewiesen ist, wollen die Menschen nicht zu aberwitzig langen Umwegen gezwungen werden.

Nun gibt die Landesdirektion zu, dass sie nicht weiss, wie sie jetzt weitermachen soll. Ein Festhalten an den überdimensionierten Ausbauplänen würde jeglichen Ausbau um Jahre verzögern. Das ist keine Lösung!

Die Bürgerinitiative wiederholt daher jetzt ihre Forderung: Sanieren wir die Königsbrücker einfach im Bestand. Die schönen, großen Bäume bleiben stehen, die Allee wird nachgepflanzt, die Gehwege saniert, Asphalt und ein Radstreifen auf die Straße. Das ist nicht so teuer, geht sofort - und erhält das Flair der Straße. Auf der Bautzner (hinter Martin-Luther-Straße) war das auch möglich - und da fahren sogar sehr viel mehr Autos als auf der Königsbrücker Straße.

Danke Neustadt - Danke Hechtviertel
25.03.2019 22:02:15

Die Eingabenfrist ist nun vorbei - und die Neustadt und das Hechtviertel können mit ihrer Leistung zufrieden sein. Wir wissen, dass viele persönliche Eingaben bei der Landesdirektion eingegangen sind. Und auch unsere Sammeleingabe lief ziemlich gut. Bis zum Stichtag hatten über 5000(!) Menschen mitgezeichnet!

Nun ist die Zeit gekommen, "DANKE" zu sagen. Danke den beiden Kindern, die unseren Stop-Motion-Film ausgedacht und gemacht haben. Danke den Personen, die den Film dann zurechtgeschnitten haben! Danke der Schauburg für das Zeigen unseres kleinen, herzerwärmenden Filmchens. Danke allen, die die Menschen informiert und animiert haben, persönliche Eingaben zu machen. Danke den Menschen, die Eingaben zur Landesdirektion gebracht haben, und danke denen, die all die Jahre Freitags die Zählungen und die Info-Mahnwachen stemmen.

Wie geht es jetzt weiter?

Zunächst, werden wir weiterhin Freitags die Verkehrstärke messen (ab 17:00 an der Schauburg oder bei schlechtem Wetter im Elbsalon). Auch werden wir weiter mit Information (Flyer, Homepage, Facebook) die weiteren Entwicklungen begleiten.

Dann geht das Verfahren seinen weiteren Gang. Die Eingaben werden sortiert, Eingangsbestätigungen verschickt (bitte dann kurz per Mail bei uns melden, wenn ein Brief eingegangen ist - wir wollen in etwa nachhalten, wie schnell und gründlich die Landesdirektioin ist).

Es kann gut sein, dass einige der Eingabenschreiber einen Termin bei der Landesdirektion bekommen. Keine Angst, das ist ein gutes Zeichen, dass die Argumente zumindest ernst genommen werden. Dort können die Argumente persönlich vorgebracht und erörtert werden. Wahrscheinlich werden einige Eingaben ähnliche Dinge vorbringen. In diesem Fall werden diese Eingaben wohl "im Block" erörtert, d.h. eine Person wird stellvertretend für alle einen Termin bekommen. Wenn die Landesdirektion fair ist, dann wird in den meisten Fällen ein Mitglied der Bürgerinitiative eingeladen, da viele der Argumente von uns zuerst vorgebracht worden sind.

Dann liegt der Ball zunächst wieder im politischen Raum. Unsere Bürgerinitiative wird bald "Wahlprüfsteine" verschicken, damit wir über die aktuellen Standpunkte der Parteien informieren können. Am 26. Mai ist Kommunalwahl ... und ein neuer Stadtrat kann natürlich eine schmalere - aber, wenn es schlecht läuft, auch eine breitere(!) - Königsbrücker Straße neu beschließen.

Wenn aus der Politik nichts geschehen sollte, dann kommt 2021 die Zeit der Klagen. Wir gehen davon aus, dass einige Anlieger/Gewerbetreiber/Eigentümer Klage einreichen werden.

Da dies alles ziemlich lange dauert, ist unsere Hoffnung, dass es bald zu einer echten Bestandssanierung (natürlich mit dann attraktiver Radführung) kommen wird. Eine Sanierung geht am schnellsten, ist am kostengünstigsten - und am schönsten ist es auch!

Eingabenfrist am Mittwoch vorbei - finaler Aufruf sich zu beteiligen!
17.03.2019 17:58:41

Hier ein letzter "Notruf" von der Bürgerinitiative "Königsbrücker muss leben!". Am Mittwoch, 20.03, schliesst sich das Zeitfenster für Eingaben zum Planfeststellungsverfahren Königsbrücker Straße.

Mach daher jetzt mit und schreib eine Eingabe - nach Mittwoch ist es zu spät!

1. Vorlage aussuchen und ausdrucken/speichern: www.koenigsbruecker-muss-leben.de/pfvVorlagen.php (Link gerne verbreiten!)

2. Ausfüllen (per Hand oder mit dem Computer)

3. Die Eingaben müssen bis Mittwoch bei der Landesdirektion sein (Post oder abgeben bei Poststelle (bis 16:00 Uhr)):

Landesdirektion Sachsen
Dienststelle Dresden
Stauffenbergallee 2
01099 Dresden

Oder aber Scan des unterschriebenen Dokuments an: HWalter@dresden.de

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Danach haben Privatpersonen und Organisationen/Vereine keine Möglichkeit mehr, offiziell was an den Plänen zu ändern! Dann ist es zu spät, um sich zu wehren gegen:

  • Fall fast alle Bäume und die vierreihige Baumallee sind für immer weg.
  • Meist nur sehr schmale Gehwege.
  • Absurde Kfz-Wege durch die Wohngebiete (neue Kfz-Linksabbieger in Tannen-, Lößnitz- und Katharinenstraße).
  • Anders sanieren ist doch möglich: schlankere Alternativen sind vorhanden und geprüft (z.B. Variante 8.4 bzw. Bestandssanierung).
  • Beschleunigung (Spitzengeschwindigkeit) statt Beruhigung des Kfz-Verkehrs.
  • Widerspricht Naturschutzgesetz und Schutz des "Naturdenkmals Flatterulme".
  • ... vieles mehr!

Die Bürgerinitiative wäre sehr froh, wenn ihr diesen "letzten Aufruf" verbreitet.

Mit 4977 Miteireichenden Eingabe eingereicht
14.03.2019 19:23:31

Am Mittwoch haben wir unsere Sammeleingabe bei der Landesdirektion abgegeben. Hierbei wird unsere Forderung - die Königsbrücker Straße zügig im Bestand zu sanieren - von 4977 Menschen mit Name und Unterschrift mitgetragen. Vielen Dank für so viel Unterstützung!

kml

Bis zum 20.03 kann jeder Mensch mit einem "berechtigten Interesse" an der Straße noch seine Eingabe abgeben. Wir haben viele Argumente gesammelt (pdf). Auch haben wir viele Vorlagen erstellt. Nehmt einfach eine Vorlage, druckt sie aus, ausfüllen, Name und Unterschrift nicht vergessen.

Dann ab damit an die Landesdirektion:

Landesdirektion Sachsen
Dienststelle Dresden
Stauffenbergallee 2
01099 Dresden

Weitere Info auf in unserer Anleitung zum Planfeststellungsverfahren.

Noch 10 Tage - Weiteres Beispiel für eine Eingabe
09.03.2019 20:05:23

Ab heute (10.03.2019) sind es nur noch zehn Tage bis zum Ende der Eingabenfrist für das Planfeststellungsverfahren zur Königsbrücker Straße. Deine Eingabe muss bei der Landesdirektion bis zum 20.03 eingegangen sein - danach sind Proteste der Betroffenen nicht mehr möglich. Wenn dir die Zukunft der Königsbrücker am Herzen liegt, dann mach mit. Schreib eine eigene Eingabe! Wie das genau geht ist auf unseren Planfeststellungs-Seiten beschrieben.

Als schnellen Einstieg heute ein einfaches Beispiel, wie eine Eingabe aussehen kann. Eingaben können nach diesem Muster geschrieben werden: "Anrede", "warum bin ich betroffen", "wie bin ich betroffen", "welche persönliche Konsequenz hätte ein Ausbau", "eine Aussage, dass man die Planungen ablehnt und die Forderung anders zu planen", "Bitte um eine Eingangsbestätigung" sowie Name, Anschrift und Unterschrift:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich halte mich mehrmals in der Woche auf der Königsbrücker Straße auf. Im Sommer genieße ich die Sitzplätze in den Cafes und meine kleinen Kinder fahren gerne auf dem Vorplatz der Schauburg Fahrrad. Meistens kaufe ich im REWE noch die wichtigen Dinge für das Abendessen ein. Ich liebe es, dann wieder mit den Kindern entlang der Königsbrücker bis zur Tannenstraße zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren, ehe ich schließlich ins Hechtviertel abbiege.

Wenn die jetzige Planung umgesetzt würde, dann ist vor dem "Elbsalon" und dem "Europa" kein Platz, der Vorplatz der Schauburg ist dann zu klein für's Fahrradfahren, der Platz vor dem REWE ist viel zu gering und auf dem Weg zurück nachhause fehlen die großen Bäume.

Ich gehe davon aus, dass sich die Gastronomie und der Einzelhandel nicht auf Dauer wird halten können. Und ungemütlich ist es auch. Ich werde dann wohl wieder mit dem Auto in den Elbepark fahren, um Einkaufen, Bummeln und die Kinder spielen lassen unter einen Hut zu bekommen.

Daher wende ich mich gegen die vorliegende Planung nach Variante 8.7 und fordere eine Überarbeitung, die den Charakter der Neustadt und des Hechtviertels nicht zerstört. Am besten wäre eine Bestandssanierung inkl. einer sicheren und komfortablen Radverkehrsführung.

Ich bitte um eine zeitnahe schriftliche Eingangsbestätigung zu meiner vorliegenden Einwendung.

Mit freundlichen Grüßen,

Name, Anschrift und Unterschrift


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